Hypnose


Hypnose

Hypnose als Psychotherapiemethode

                                            

Was ist eigentlich Hypnose?

Den Zustand, in dem sich ein Mensch während einer Hypnose befindet, nennt man hypnotischen Zustand oder auch Trancezustand. Dies ist ein vollkommen natürlicher Zustand, den jeder Mensch schon mehr oder weniger bewußt erlebt hat. Viele Menschen vergleichen diesen Trancezustand mit der angenehmen Phase kurz vor dem Einschlafen, wenn man eher in kreativen Bildern denkt und der Körper sich beruhigt. Während das Bewusstsein aktiv und gegenwärtig ist, entsteht gleichzeitig ein intensiverer Austausch mit dem Unterbewusstsein. Hier liegt das Potential der hypnotischen Trance. Die Aktivierung von stärkenden Ressourcen, die Empfänglichkeit für positive Suggestionen, der Zugang zur Erinnerung und Gefühlen und die intensive Konzentration auf Ziele und Wünsche, wird nun möglich.
Der Mensch ist dieser natürliche Trancezustand schon seit Frühzeiten bekannt, die therapeutische Nutzung ist langjährig bewährt und sie unterscheidet sich fundamental von der Show- und Bühnenhypnose. Heutzutage ist die Hypnose gut erforscht, einige Untersuchungsergebnisse belegen für bestimmte Beschwerden eine gute Wirksamkeit. Sie kann in einem breiten Anwendungsspektrum eingesetzt werden.
Die Hypnose ist in aufdeckender und analysierender Herangehensweise und gleichermaßen auch für stützende und stärkende Anwendungen eine in Psychotherapie, Coaching und Medizin anerkannte Therapieform.



Wie wirkt Hypnose?

In der natürlichen Tiefenentspannung treten das rationale Denken und die Außenwelt eher in den Hintergrund, während bildhafte Vorstellungen des inneren Erlebens mit allen Sinnesmodalitäten aktiver werden.
In der hypnotischen Trance sind Ressourcen und positive Lösungsstrategien, individuelle Stärken, Verhaltens- und Erlebnisweisen sowie Erinnerungen an Erlebtes viel leichter zugänglich. Mit Hilfe hypnotherapeutischer Techniken wird einerseits die Verarbeitung oder Auflösung von in der Vergangenheit wurzelnden Belastungen ermöglicht. Andererseits werden unbewusste Stärken und Bewältigungsstrategien verfügbar gemacht und mit Hilfe positiver und zielgerichteter Suggestionen wird der Therapieerfolg stabilisiert und gestärkt. Das Unterbewusstsein ist aber auch für den gesamten Körper eine Art Steuerungs- und Regelungszentrale. Im Rahmen der medizinischen Hypnose können auch auf körperlicher Ebene regulierende, stärkende und selbstheilende Kräfte moduliert werden. Aus all dem ergeben sich die überaus weit gefächerten Anwendungsmöglichkeiten der Methode.


Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?

Nach einer genauen Anamnese, dem Vorgespräch zur Definition von Wünschen und Zielen, und der Klärung von Fragen, beginnen wir mit der eigentlichen Hypnosesitzung.
Hier kommen nun je nach Ausrichtung der Sitzung auf psychischer oder körperlicher Ebene, suggestivstärkende oder suggestivregulierende Techniken, Rückführungen (Regression), motivierendes Coaching oder Auflösungen von bestimmten Gefühls- und Verhaltensmustern, oder auch eine Kombination aus diesen Techniken zur Anwendung.

Die Dauer liegt je nach Anwendungsart zwischen 30 und 120 Minuten.




Zwei wichtige Gründe, warum ich unter anderem gerade dieses Therapieverfahren für äußerst sinnvoll erachte:
 
Seit 2006 ist die Hypnosetherapie in Deutschland vom "Wissenschaftlichen Beirat" gemäß
§11 PsychThG als"großes"Therapieverfahren anerkannt.

Das American Health Magazin berichtet über die folgenden Ergebnisse auf einer aktuellen Studie:

Psychoanalyse:         38% Genesungen nach      600 Sitzungen

Verhaltenstherapie:   72% Genesungen nach        22 Sitzungen

Hypnosetherapie:      93% Genesungen nach          6 Sitzungen

Kann man in Hypnose ungewollt beeinflusst werden?   Nein!

Diese Frage kann man grundsätzlich mit Nein beantworten! Denn die hypnotische Trance geht nur bis zu dem Punkt, den der Klient zuläßt. Niemand ist dem Hypnotiseur willenlos ausgeliefert. Kein Mensch kann in Hypnose zu Dingen gezwungen werden, die er im normalen Zustand nicht tun würde. Die Hypnose ist immer ein freiwilliger Vorgang, bei dem der Proband jederzeit die Kontrolle über sich selbst behält.

Die Angst vor einem Kontrollverlust ist also unbegründet.

Wenn man dieses "therapeutische Werkzeug" genauer betrachtet, tritt genau das Gegenteil ein. Denn in der Trance sind Ihre Fähigkeiten, mit Gefühlen und Erinnerungen umzugehen, sehr viel intensiver. Sie erhalten im Zustand der Hypnose wesentlich mehr Kontrolle über Ihr Innerstes. Oft wird hierbei erstmalig erlebt, wie z.B. belastende Ereignisse, ungelöste Konflikte oder starke Emotionen aushaltbar und auflösbar werden. Der Grundstein für eine mögliche Verarbeitung / Aufarbeitung ist nun gelegt.



Ich  biete  drei  gängige Verfahren  an:

Entspannungshypnose
Hypnosecoaching
Therapeutische Hypnose
           Bei welchen Erkrankungen  kann Hypnose helfen?

  • Angststörungen (Ängste, Phobien, Flugangst, Platzangst, Prüfungsangst, generalisierte Angststörung u.s.w.)
  • Psychosomatische Störungen
  • Zwangsstörungen
  • Traumata ( Nicht verarbeitete traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit)
  • Depressionen
  • Schmerzen
  • Burnout
  • Essstörung- Gewichtsreduktion
  • Raucherentwöhnung
  • Allergien
  • Streß
  • Stärkung Selbstwertgefühl
  • Schlafstörungen
  • u.s.w.
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